Das pädagogische Konzept

Hier könnt Ihr unser → Konzept als. pdf herunterladen.

konzept03.JPGUnsere Sekundarstufe I basiert auf dem gleichen Grundkonzept wie unsere Grundschulen in Prenzlau und Templin. D. h. wir schaffen komplexe, vielschichtige und offene raumzeitliche Strukturen, in denen sich die SchülerInnen selbständig und selbsttätig individuelle Zugänge zum Verständnis der Welt erarbeiten können. Das erfordert ein individuelles Eingehen auf die Jugendlichen und eine breit gefächerte Methodenvielfalt.



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Wir wollen die Lerninhalte nicht kategorisiert vorgeben, sondern versuchen, fächerübergreifend zu arbeiten. Damit soll verhindert werden, dass sich bei den SchülerInnen ein sogenanntes Inselwissen oder ein überschriftswissen aufbaut. Denn was nutzt es schon zu wissen, dass im Biohefter etwas über das Ohr steht, wenn einem der Arzt erzählt, dass die Zilien aufgrund einer Schalleinwirkung mit einem zu hohen Dezibelwert geschädigt sind. Eine Exkursion zum Ohrenarzt illustriert doch viel besser das im Klassenraum erworbene Wissen.



konzept01.JPGüberhaupt nimmt die Praxiserkundung einen großen Stellenwert in unserem Schulalltag ein. Denn "Wir holen die Schule ins Leben" heißt:

Der Wissenserwerb im Klassenraum wird verknüpft mit dem Lernen im Leben, das wir "Praxiserkundung" nennen. Beide Lernformen ergänzen sich gleichberechtigt. über den Klassenraum hinaus wird die gesamte Umwelt (z.B. Handwerksbetriebe, Firmen oder soziale und kulturelle Einrichtungen) der Heranwachsenden zu ihrem bewussten Lernort.

bioraum.jpgDie Jugendlichen haben z.B. einen Teil des Mobiliars für unsere Räume in einer Tischlerei selbst gezimmert und haben sich dabei gleich mit den Möglichkeiten der verschiedenen Werkstoffarten und der Werkstoffbearbeitung auseinandergesetzt, Flächen berechnet, technische Zeichnungen angefertigt, maßstäblich vergrößert und verkleinert, Maße umgerechnet und nebenher auch noch viel Spaß gehabt.